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MVV-MünchenDie letzten Aktivitäten der Fachschaft Maschinenbau
geschrieben am 19.01.2009 12:22 von
Die Seite des AK Semesterticket wurde auf den aktuellen Verhandlungsstand gebracht und viele Hintergrundinformationen hinzugefügt.
Um Euch alle Informationen rund um das Semesterticket so offen und transparent wie möglich an einer Stelle im web zugänglich zu machen, werden wir in Zukunft nur noch die bekannte Seite http://www.fs.tum.de/semeti pflegen. Da es mittlerweile diverse Stellen im web zum Semesterticket gibt (www.fs.tum.de/semeti, ausbildungsticket.de, facebook & StudiVZ Gruppe, etc.), möchten wir damit die Infos bestmöglich bündeln.
Dies ist daher vorerst der letzte Blogeintrag, wir freuen uns auf Euren Besuch von http://www.fs.tum.de/semeti.
geschrieben am 23.01.2008 15:18 von
Liebe Semesterticket-Interessierte,
neben einer für die Studierenden der TUM positiven Nachricht erhaltet Ihr zusätzlich Informationen & Hintergründe zu folgenden Fragen:
1. Was ist der aktuelle Stand?
2. Sockelmodell oder Ein-Komponentenmodell: Ist die Entscheidung gefallen?
3. Wie viel kostet das Ticket?
4. Wann findet dann die Urabstimmung statt?
5. Wann könnte es überhaupt eingeführt werden?
6. Was macht Ihr momentan?
7. Was macht Ihr überhaupt bzw. warum dauert das so lange?
1. Der aktuelle Stand (siehe auch jederzeit http://asta.fs.tum.de/unsere-arbeit/hochschulpolitik/ak-semesterticket "Aktuelles"): Am 26.10.2007 wurde vom MVV und dem Marktforschungsinstitut infas eine Studie zu möglichen Modellen für ein Semesterticket in München vorgelegt. Bis Mitte Dezember erstellte das Wissenschaftsministerium eine Expertise zu den rechtlichen Rahmenbedingungen der diskutierten Modelle. Auf dem folgenden Treffen diskutierte das Studentenwerk mit den Studierenden das Ergebnis und beauftragte den MVV offiziell zur Berechnung und Vorlage eines Angebotes.
2. Modell:
* Grundsätzlich: Niemand möchte eine zweite Studiengebühr, schon gar nicht das Studentenwerk als Vertragspartner des dem MVV für uns Studierende.
* Zumutbarkeit: Wie viel darf für ein verpflichtendes Ticket überhaupt erhoben werden? Das Risiko bei Klagen steigt mit der Summe.
* Haftungsrisiko: Das Studentenwerk als Vertragspartner kann ein so hohes Haftungsrisiko wie in einem Pflichtmodell nicht eingehen.
* Sonderfall Bayern: Verträge mit weitaus höheren Pflichtbeträgen wie in anderen Bundesländern sind in Bayern fast unmöglich (nachdem wir keine Verfasste Studierendenschaft mit Finanzhoheit haben). Das teuerste Pflichtticket in Bayern kostet knapp unter 40 Euro pro Semester.
3. Preise für den freiwilligen Aufschlag für ein ganztags gültiges Semesterticket: Diese werden momentan vom MVV berechnet und werden im Frühjahr 2008 vorliegen. Entgegen unserer Erwartungen enthielt die Ergebnispräsentation der Infas Studie im Oktober 2007 kein Vertragsangebot. In der Folge musste zunächst geklärt werden, welche Modelle überhaupt umsetzbar wären, nachdem die Infas Studie sowohl Sockel- als auch Ein-Komponentenmodell behandelt hat.
An der FHM scheint die Diskussion erfolgreich, die Studienbeiträge um den Sockelbetrag zu senken. Im Ergebnis hätte jede/r Studierende/r der FHM die Möglichkeit, ein ganztags gültiges Semesterticket mit der Gültigkeit nach den beschriebenen Tarifgebieten frei zu wählen oder darauf zu verzichten. Grundsätzlich hat jede/r ein unter der Woche am Abend und am Wochenende ganztags gültiges Ticket. Nachdem die FHM den Studierenden in Fragen der Mobilität entgegen zu kommen scheint würden nach bisherigem Stand die beitragszahlenden Studierenden nicht zusätzlich finanziell belastet.
Die grundsätzliche Idee ist nicht neu. Ihr könnt Euch auf uns verlassen, dass wir uns zu dieser Möglichkeit nicht die Butter vom Brot nehmen lassen möchten und mit unserer Hochschule im Gespräch sind.
4. Urabstimmung: Wir müssen das Angebot des MVV im Frühjahr 2008 abwarten und mit unserer Hochschule die oben beschriebenen Punkte klären. Der Anfang des Sommersemesters 2008 ist deswegen wahrscheinlicher für eine Urabstimmung, nachdem sich der Beginn der Vorlesungszeit am besten anbietet.
Ihr könnt uns mit Werbung unter Euren Freunden, egal ob Befürworter oder Gegner, unterstützen! Wir wünschen uns eine ähnlich hohe Beteiligung wie bei unserer Umfrage im Jahr 2006.
5. Einführungshorizont: WS 2008/09 wäre nur äußerst knapp möglich, SS 2009 wahrscheinlicher. Wir können diesbezüglich leider keine belastbare Aussage treffen. Es hängt davon ab, wie schnell die Verwaltungen auf eine Entscheidung bei einer Urabstimmung zum Semesterticket reagieren können, und auf welchem Weg das Ticket verkauft würde. Eine flexible Lösung wird angestrebt.
6. Was machen wir gerade? Wir haben folgende Punkte, um welche wir uns kümmern:
* Einrichten der online Urabstimmung über das myTUM-Portal.
* Klärung mit der TUM im Zusammenhang mit den Studienbeiträgen, um eine mögliche finanzielle Mehrbelastung durch einen Sockelbetrag so möglich wie niedrig zu halten (nachdem die Hochschulleitung der FHM ihr Versprechen einzulösen scheint).
* Klärung mit der TUM im Zusammenhang der Abwicklung der Zahlungsmodalitäten mit den Studienbeiträgen, was erheblich für den zeitlichen Einführungshorizont des Tickets ist.
* Zu klären sind ferner: Der Vertriebsweg des Tickets, welcher Ausweisträger gelten würde (z.B. die StudentCard der TUM).
7. Warum dauert das so lange? Siehe Punkte 1,2,3,5 und 6. Oder andersrum gesagt: Tief einatmen, und wieder ausatmen. Wir haben im zeitlichen Verlauf unser Bestmöglichstes getan. Die Juristerei, eigene Umfragen und Berechnungen, Präsentationen erstellen usw. hat ohne Frage mehr Zeit gekostet als die Methode "Brechstange". Wir hoffen, dass sich das abgestimmte Vorgehen mit Studentenwerk und den Hochschulen letzten Endes auszahlt.
Noch etwas Geduld, dann kennen wir die Preise. Wie hoch diese ausfallen werden, steht auf einem anderen Blatt. Wir warten ebenso auf den Tag, an dem wir Euch informieren können à la "Es kostet X Euro, Abstimmung von Y bis Z".
Mit besten Grüßen,
Euer AK Semesterticket
geschrieben am 08.09.2007 13:10 von
Ende Oktober 2007 werden die Ergebnisse der vom MVV in Auftrag gegebenen Studie von infas erwartet. Mögliche Modelle wurden untersucht und das aktuelle Fahrverhalten erhoben - welches wiederum eine Grundlage für die Berechnung eines Angebotes an die Studierenden für ein Semesterticket sein würde.
Innerhalb der TUM wird in nächster Zeit auch die Verbindung von Studienbeiträgen und Semesterticket diskutiert. In einem ersten Schritt ist zu prüfen, ob überhaupt rechtliche Möglichkeiten aus Studiengebühren oder andere Alternativen zur Unterstützung der Studierenden bestehen. Anschließend hängt es vom politischen Konsens zwischen TUM und Studierenden ab, ob diese Möglichkeiten umgesetzt werden.
Wir hoffen, Ihr hattet einen entspannten und erfolgreichen Sommer.
Mit besten Grüssen,
Andreas Haslbeck und Christian Briegel
AK Semesterticket
geschrieben am 23.05.2007 14:34 von
Stetig kommen wir dem Ziel eines Semestertickets für München ein Stück näher - der nächste Schritt kann erst Ende September erfolgen, daher ein größeres Update an dieser Stelle.
Kurzer Rückblick: Am 14. Februar trafen sich die Stadt München, vertreten durch den Wirtschaftsreferenten, das Studentenwerk München, die TUM, sowie Andreas und Christian das erste Mal offiziell in Sachen Semesterticket (siehe letzte Email dieses Newsletters). Wir haben die Ergebnisse der online Umfrage präsentiert, einige Argumente vorgestellt und anschließend einen Modellvorschlag unterbreitet.
Gestern, am 22. Mai, fand das zweite Treffen statt. Frau Dr. Wurzer-Fassnacht (neue Geschäftsführerin des Studentenwerkes) hat Herrn Specht (Tarifexperte des MVV) und die Studenten zu einer Informationsrunde über den aktuellen Stand eingeladen. Die Studentischen Vertretungen der LMU und der FH München waren ebenfalls vertreten.
Laut Aussage von Herrn Specht hat die Stadt München sowie der MVV die Anregungen aus dem Gespräch im Februar sehr positiv aufgenommen. Das Semesterticket habe aktuell eine reelle Chance, zumindest wären so viele Beteiligte wie selten zuvor an einer Lösungsfindung interessiert; auf politischer und ökonomischer Ebene. Das bedeutet jedoch auch, dass unter der Voraussetzung eines attraktiven Angebotes ein Semesterticket jetzt umgesetzt werden sollte - die Entscheidung ist für die kommenden Jahre richtungsweisend, wie uns mitgeteilt wurde.
Um eine fundierte Berechnung für das Angebot eines Semestertickets anstellen zu können, hat der MVV das Marktforschungsinstitut INFAS beauftragt. Dieses wählt eine repräsentative Stichprobe aus allen 3 interessierten Hochschulen (LMU, TUM, FHM) und befragt diese per Post und telefonisch zum Nutzungsverhalten des öffentlichen Nahverkehrs. Auf Basis dieser Daten berechnet der MVV das Angebot für ein Semesterticket. Die Marktforschung ist aus mehreren Gründen notwendig: Der MVV könnte die Umsatzzahlen nicht aus dem eigenen Geschäftsbericht entnehmen, weil auch Nichtnutzer bzw. Nutzer eines anderen Tarifes als dem Ausbildungstarif II unter den Studierenden erfasst werden müssen. Wir haben den MVV mit Zahlen unserer Umfrage versorgt, eine eigene Marktforschung hatten wir ohnehin erwartet. Es geht um höhere Millionenbeträge, dass der MVV ein professionelles Institut für eine solche Untersuchung beauftragt ist somit sehr zu begrüßen und spricht für das ernsthafte Engagement aller.
Zwischen den Studenten der LMU und TUM wurde bei dieser Gelegenheit am Rande über die unterschiedlichen Modellvorstellungen diskutiert: Die Studenten der LMU präferieren gemäß Ihrer Umfrage im Januar mit großer Mehrheit das Einkomponentenmodell, bei dem alle Studierenden ohne Ausnahme einen Betrag von ca. 130 EUR pro Semester für den Innenraum und erheblich mehr für das Gesamtnetz zahlen müssten, ohne Ausnahme. Es gibt in Hamburg die Lösung eines Pflichtmodelles mit Härtefonds, d.h. bedürftige und sozial schwache sowie beurlaubte Studenten erhalten aus diesem Härtefonds das Geld zurück. Eine schlechte Anbindung oder Nichtnutzung des ÖPNV wären noch keine Befreiungsgründe, aus Sicht der LMU ist dieser Wunsch verständlich, jedoch auf Kosten der TUM höchst nachteilig.
Wir vertreten nach wie vor die von Euch präferierte Lösung eines Sockelmodelles mit maximal 40 EUR pro Semester für die Nutzung zu Nebenzeiten (Mo-Fr Abends, Sa/So/Feiertage ganztags) im Gesamtnetz und attraktiven Aufpreisen für Innenraum, Außenraum, Gesamtnetz oder vielleicht auch nur den XXL Bereich. Das ist aus unserer Sicht die fairste und flexibelste Lösung für alle, wobei sie etwas teurer als ein höherer Pflichtbetrag für alle ist - soviel ist klar.
Ausblick: Anfang September liegen laut MVV die Ergebnisse der Marktstudie vor, Ende September wird dem Studentenwerk und uns ein Angebot mitgeteilt. Da die Studenten in Bayern keine Finanzhoheit und keine verfasste Studierendenschaft haben, sind für Semestertickets die Verkehrsbetriebe und das Studentenwerk Vertragspartner. Dementsprechend muss ein Vertrag auch seinen Weg durch alle Instanzen nehmen: die Geschäftsführung des Studentenwerkes muss zustimmen, dessen Verwaltungsrat, die Gesellschafterversammlung des MVV, je ein positives Gutachten des Wissenschaftsministeriums und des Wirtschaftsministeriums, wie es das Bayerische Hochschulgesetz verlangt (Art. 95 Abs. 4)
Die Studenten müssen nach der Veröffentlichung eines Angebotes nochmals befragt werden - der FSR / AStA der TUM würde eine Urabstimmung unter Euch noch dieses Jahr durchführen, um das Interesse und die Akzeptanz des Angebotes des MVV zu überprüfen. Um in diesem Zusammenhang Synergien zu nutzen haben wir der LMU und FHM vorgeschlagen eine gemeinsame online Urabstimmung durchzuführen, wie bereits unsere Umfrage über Zufallscodes, welche Ihr mit dem laufenden Meter erhalten habt.
Welches Modell tatsächlich umgesetzt wird bzw. umsetzbar ist, konnte gestern nicht endgültig geklärt werden. Wir haben jedoch dafür plädiert, im Falle von Urabstimmungen die Hochschulen zu unterscheiden, d.h. würde ein Modell an der TUM angenommen und an anderen Hochschulen abgelehnt, plädieren wir für die Umsetzung an der TUM. Aus diesem Grund haben wir uns auch gestern in Eurem Sinne vorbereitet und in das Gespräch eine Mappe eingebracht, welche die juristischen Hintergründe kurz zusammenfasst und aufzeigt, warum ein Einkomponentenmodell von 93 EUR im Jahre 2004 in Nürnberg gescheitert ist, weil das Studentenwerk das volle Haftungsrisiko nicht vertreten konnte, das mit hohen Pflichtbeträgen logischerweise steigt.
Die Präsentation des Gespräches vom 14.2. sowie unsere Mappe vom 22.5. zu juristischen Fragen und Nürnberg könnt Ihr Euch unter http://www.fs.tum.de/semeti bei "Verhandlungsgespräche" downloaden.
Schneller geht das Verfahren leider nicht, wir haben vorgeschlagen Urabstimmungen und die Zustimmung anderer Insanzen zu parallelisieren, um möglichst bald (wenn überhaupt) zu einem Ergebnis zu kommen. In diesem Sinne lesen wir uns vermutlich wieder im September!
Genießt den Sommer,
Andreas Haslbeck und Christian Briegel
geschrieben am 18.04.2007 21:27 von
Die Studentische Vertretung der LMU hat die Ergebnisse ihrer Umfrage veröffentlicht, in der sich die Studenten für ein Pflichtmodell aussprechen. Das würde bedeuten, jeder Student zahlt einen bestimmten Betrag (im Modell der LMU für den Innenraum, das Gesamtnetz ist optional). Es gibt in den Pflichtmodellen auch Härteregelungen, konkrete Ausnahmen oder Vorschläge dazu werden innerhalb der Studentischen Vertretung der LMU diskutiert.
http://www.stuve.uni-muenchen.de/politik/oepnv/
Für die Arbeit zum Thema an der TUM gilt weiterhin, dass wir uns an das Umfrageergebnis für ein Sockelmodell halten, um für Euch ein Angebot auszuhandeln. Wir haben diesbezüglich bereits mit dem MVV gesprochen. Konkrete Informationen wird es vermutlich auf der SVV geben (im Mai). Wenn es der MVV und das Studentenwerk als Vertragspartner akzeptieren würden, spräche aus unserer Sicht nichts gegen verschiedene Modelle in München bzw. würde den Studenten der jeweiligen Hochschule erlauben, in einer etwaigen Urabstimmung frei wählen zu können.
Aus unserer Sicht ist das Sockelmodell die flexiblere und fairere Variante, weil es gerade an den Standorten Garching und Weihenstephan niemanden zu einer hohen verpflichtenden Zahlung nötigen würde (in Garching und Weihenstephan sind die Nutzerquoten nicht so hoch wie an der LMU oder der TUM Standort Innenstadt), jedoch im Vergleich zu den jetzigen Farhtkosten eine Entlastung bringen muss - und gerade die Käufer von 7 Ringen Garching und 12 Ringen Freising / Weihenstephan warten auf das Semesterticket. Die an der LMU diskutierte Lösung zur Zahlung eines verpflichtenden Betrages nur für den Innenraum mit einer optionalen Aufzahlung für den Außenraum benachteiligt aus unserer Sicht alle Studierenden, welche in Uninähe außerhalb der Ringe 1-4 wohnen - was ebenfalls auf Garching und Freising / Weihenstephan in hohem Maße zutrifft.
geschrieben am 18.02.2007 14:22 von
Nachdem uns eine email einer/eines Kommilitonin/Kommilitonen erreicht hat, die/der gegen jedwede Form von Solidar- oder Zwangsbeiträgen in einem Semesterticket eine Klage angekündigt hat, möchten wir Euch grundsätzlich die rechtliche Situation darlegen (diese ist in vielen unserer Publikationen bereits erklärt). Viel wichtiger für Euch ist aus unserer Sicht die Aussage, wie es weitergeht: die Einführung eines Tickets, das vom Angebot her stark von den Zahlen abweicht, welche in unserer Umfrage genannt wurden (Stuttgart), würde auf jeden Fall von Urabstimmungen begleitet, d.h. jeder hätte für das 1-jährige Pilotprojekt die Möglichkeit der Ablehnung oder Zustimmung. Die Dauer dieses Versuches wäre grundsätzlich auf ein Jahr begrenzt und würde in Urabstimmungen anschließend erneut zur Disposition gestellt.
Hier die ausführliche Antwort:
Wie Du unserer Umfrage im Frühjahr 2006 entnehmen kannst, deren wichtigsten Ergebnisse auch der Präsentation für das letzte Gespräch zu entnehmen sind, sprechen sich 54% der TU-Studierenden für die Lösung aus, an der wir jetzt arbeiten. Gegen eine Änderung am jetzigen System sind ca. 4%.
Das Semesterticket ist rechtlich vom Bundesverfassungsgericht bereits behandelt worden:
Pressemitteilung
Das Semesterticket ist ferner im Bayerischen Hochschulgesetz Artikel 95 Abs. 4 verankert:
BayHschG
Das Semesterticket entspricht somit ähnlichen Finanzierungen wie etwa die Mensen oder Wohnheime des Studentenwerkes, da Du für diese auch einen Beitrag entrichtest und nicht davon profitierst, wenn Du nicht in die Mensa zum Essen gehst und in keinem Wohnheim wohnst. Vor der Einführung wird die rechtliche Situation nochmals vom Studentenwerk, dem MVV sowie dem Finanz- und dem Kultusministerium geprüft.
Aus diesem Grund haben sich aus unserer Sicht die Studierenden für einen möglichst niedrigen Solidarbeitrag erklärt. Die anderen Hochschulen Münchens arbeiten, 2 Jahre nach Beginn unseres Engagements, nun eher in Richtung Einkomponentenmodell, bei dem jeder Student zu Zahlungen im Bereich von 130 EUR aufwärts verpflichtet wäre - was nicht unsere Position ist, schon allein aus der Umfrage, bei der 1/3 aller Studierenden der TUM teilgenommen hat. In fast allen großen Städten im Bundesgebiet werden Zwangsbeträge im Einkomponentenmodell ab 80 EUR praktiziert, in Hamburg und Berlin sind es Beträge ab 130 EUR.
Solltest Du von einem solchen Ticket gar keinen Vorteil haben, ist das aus unserer Sicht und persönlich schade - das ist eine ehrliche Aussage. Gerade für diejenigen, welche aus dem vorgeschlagenen Modell überhaupt keinen Vorteil ziehen können, ist Deine Aussage absolut verständlich. Es ist die Schwierigkeit und der größte Nachteil, dass bei der Einführung eines Semestertickets nicht 100% der Studierenden davon profitieren können. Auf der anderen Seite gibt die Mehrheit der Studierenden an der TUM überproportionale Beträge aus. Ein Semesterticket ist in München nur im Sockelmodell (unsere Variante) oder im Pflichtmodell (alle zahlen höhere Beiträge) umsetzbar, eine Alternative gibt es nicht.
30 EUR im Semester entsprechen 1% des Bafögs oder 5 EUR im Monat - mit einer Fahrt im Monat zu Nebenzeiten hätte sich für Dich das Ticket schon rentiert. Der Sockelbetrag alleine ist kein Partyticket und kein Semesterticket. Es ist ein Solidarbeitrag, den alle Studierenden entrichten, und als Gegenleistung die Nutzung zu Nebenzeiten erhalten. Der Sockelbetrag ist Voraussetzung für ein > freiwilliges < Semesterticket, welches in der Summe mit dem Sockelbetrag günstiger als die bisherigen Ausgaben sein sollte und muss.
Parallel dazu diskutieren wir eine mögliche Verbindung mit Studienbeiträgen. Dieser Ansatz ist nicht spruchreif, nicht offiziell und hängt erst vom Angebot des MVV ab. D.h. im Idealfall erhälst Du eine Leistung (Nutzung zu Nebenzeiten) ohne zusätzliche Ausgaben. Aber auch diese Regelung wird rechtlich geprüft, damit wir nach 2 Jahren Arbeit für die Mehrheit eine Optimallösung umsetzen, welche auch juristisch abgesichert ist.
Ferner würden wir ein Angebot des MVV durch Urabstimmungen unter allen Studierenden der TUM bestimmen lassen, sollte das Angebot des MVV stark von den Zahlen in unserer Umfrage abweichen. Auch hier gäbe es für Dich die Möglichkeit dagegen zu stimmen.
Ich hoffe, Du siehst, dass wir grunddemokratisch, offen und fair mit unseren Kommilitonen umgehen, was ebenso einschließt, dass wir versuchen, die Wünsche der Mehrheit umzusetzen.
geschrieben am 16.02.2007 14:51 von
Das Semesterticket ist einen großen Schritt weiter. Diesen Mittwoch fand ein Gespräch zwischen allen beteiligten Parteien statt. In einer sehr offenen und konstruktiven Atmosphäre diskutierten wir die Hauptergebnisse aus der großen Online Umfrage an der TUM, an welcher Ihr Anfang 2006 in so großer Zahl teilgenommen habt. Aus den Ergebnissen und kleineren Berechnungen im aktuellen Tarifmodell wurden von unserer Seite Argumente abgeleitet und erläutert. Abschließend präsentierten wir unseren Vorschlag eines 1-jährigen Pilotprojektes.
Alle Studierenden verpflichten sich demnach zu der einmaligen Zahlung eines Sockelbetrages und könnten dafür ab 18 Uhr Montags bis Freitags das Gesamtnetz nutzen, am Wochenende und Feiertagen ganztags. Ein ordentliches Semesterticket bleibt freiwillig erwerbbar und sollte nach Innenraum, Außenraum und Gesamtnetz untergliedert sein, um den Aufpreis flexibel und günstigst zu gestalten.
Die Stadt als Gesellschafter des MVV sowie der MVV erläuterten uns die unternehmerischen und rechtlichen Aspekte, welche bei der Einführung eines Semestertickets zu beachten sind.
Gerade im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Studentenausweises an der TU München (StudentCard) ließe sich der Vertriebsweg des MVV geradezu revolutionieren. Im Idealfall würde ein Semesterticket mit der Rückmeldung zum kommenden Semester an die TUM oder das Studentenwerk überwiesen. Bei der Verlängerung unseres neuen Studentenausweises schieben wir diesen in einem Automaten, welcher das aufgedruckte Gültigkeitsdatum entfernt und das neue Gültigkeitsdatum sowie individuell ein Semesterticket aufdrucken könnte.
Diese erhebliche Vereinfachung sowie die mögliche Erweiterung auf andere Hochschulen wird vom MVV berücksichtigt. Im Grundsatz wurde unser Modell begrüßt. Auf Basis unserer Vorschlage stellt der MVV Berechnungen an und wird uns diese in einem weiteren Gespräch zur Diskussion vorlegen. Wir werden Euch wieder hier und auf http://www.fs.tum.de/semeti informieren.
Unsere Mappe / Präsentation, welche wir der Stadt und dem MVV vorgelegt haben, erhaltet Ihr vollständig hier (pdf, 1.6 MB).
Anwesend waren Herr Dr. Wieczorek (Referent für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München), Herr Wergles (Geschäftsführer des MVV), Herr Specht (Tarifexperte des MVV), Herr Rosch (Geschäftsführer des Studentenwerkes München), Frau Riefer (Referentin des Präsidenten an der TUM) sowie Andreas Haslbeck (Stellv. Vorsitzender des Fachschaftenrates) und Christian Briegel (Semesterticket Beauftragter des FSR).
Wir möchten an dieser Stelle auf die positive Unterstützung durch die Hochschulleitung und das Studentenwerk hinweisen und allen Beteiligten für diesen wichtigen Schritt danken.
geschrieben am 20.11.2006 08:25 von
In einem kürzlich stattgefundenen Treffen hat der AK Semesterticket mit der Hochschulleitung ein gemeinsames Vorgehen bezüglich der nächsten Schritte beschlossen. Wir werden gemeinsam das favorisierte Sockelmodell in Gespräche mit der Stadt München und dem MVV einbringen. Somit können Verhandlungen bezüglich eines Tickets in Kürze aufgenommen werden, sowie Termine vereinbart sind.
Daneben werden wir uns kommende Woche parallel dazu mit dem Studentenwerk und den anderen Studentischen Vertretungen der Münchner Hochschulen zusammensetzen und diese über unsere Aktivitäten informieren.
Um diese einmalige Verhandlungschance nutzen zu können, haben wir uns gewissenhaft vorbereitet: Die detaillierte Auswertung der Umfrage umfasst mehr als 60 Seiten. Unsere Basis für mögliche Verhandlungen sind Argumentationspunkte unter verschiedenen Aspekten, deren Rahmenbedingungen und Hintergrundinformationen.
Über inhaltliche Details wollen wir derzeit noch nicht sprechen, um unsere Verhandlungsposition nicht zu gefährden. Sobald es spruchreife Neuigkeiten gibt, werden wir Euch wieder informieren.
geschrieben am 07.10.2006 17:13 von
Vielleicht erinnert sich noch jeder von Euch an das Treffen des Ministerrates rund um das Thema Finanzierung der Universitäten im Dezember 2005 in den Räumen unserer Fakultät.
Nachdem auf der Pressekonferenz auch das Semesterticket angesprochen wurde, da die Preise des ÖPNV doch eine erhebliche Belastung darstellen, hatten Dr. Stoiber und Minister Goppel zu diesem Thema Unterstützung zugesagt.
Nachdem wir vor Weihnachten unsere bis dahin gesammelten Unterlagen an die Staatsregierung geschickt haben (zu diesem Zeitpunkt gab es die große Umfrage noch nicht), haben wir im Juli/August Antwort erhalten.
Für die Staatsregierung gibt es leider keine Möglichkeit der Unterstützung. Wir waren nicht überrascht, da uns vorher schon bekannt war, dass Verträge für ein Semesterticket durch die Universität bzw. dem Studentenwerk mit den Verkehrsbetrieben geschlossen werden müssen. Uns wurde so gesehen nochmal die Rechtslage erklärt und somit nichts Neues vermittelt.
Deswegen bleiben wir nach wie vor an dem Thema dran, mit unserer TUM zusammen etwas zu bewegen - demnächst hoffentlich mehr.
geschrieben am 28.05.2006 14:22 von
- Auswertung der Umfrage vom nach dem 12. Mai bis zum 23. Mai
- Präsentation für die SVV gebastelt
- homepage auf den neuen FSR Seiten neu gebaut
- Ergebnishomepage mit zahlreichen Hintergrundinfos präsentabel gemacht
- Seite zum Semesterticket im fsmBLOG geupdated
ToDo noch heute: Mappe zusammenstellen mit Gesamtauswertung
FSMB, secret home of Semesterticket :-)
geschrieben am 02.05.2006 17:22 von
Alle Fachschaften der TUM sowie der AStA wurden mit zusätzlichen Codes und Werbematerialien versorgt, um die Beteiligung an der Umfrage in den letzten Wochen nochmal zu pushen. Studis können sich in fast jeder Fachschaft der TUM einmalig einen Code zur Meinungsäußerung abholen, sollte der eigene verloren gegangen sein.
Der Präsident der TUM lädt jeden Studi in einer Erinnerungsemail in den kommenden Tagen nochmals ein, zu diesem wichten Thema die Meinung online abzugeben. Hierfür machen wir so profane Dinge, wie den Text aufzusetzen - aber auch das macht bisserl Arbeit.
Das Semesterticket wird auch Thema auf den meisten FVVen an der TUM sein (jeweils am 10. Mai). Dazu erstellen wir PowerPoint Folien. Auf den FVVen wird nur über Semestertickets im Allgemeinen und die laufende Umfrage informiert, jedoch keine Ergebnisse. Weil die Umfrage bis zum 12. Mai läuft, kommen die Ergebnisse auf allen SVVen am 23. Mai
Wie Maschbauer liegen mit ihrer Beteiligung am 2. Platz der ganzen TUM (prozentual). Absolut haben wir die meisten Stimmen abgegeben.
Dafür Respekt und vielen Dank! Danke auch allen FSen, Andreas Haslbeck und Andi Schmidt für die Unterstützung. Mit 2 anderen Spezln geht es in Kürze daran, die Auswertung zu programmieren :-)
Christian
geschrieben am 22.02.2006 21:04 von
Mit den kommenden Studienunterlagen (aka "laufender Meter") für das Sommersemester 2006 wird jeder von Euch zusätzlich einen Flyer erhalten, der Euch zu einer großen Onlineumfrage zum Semesterticket einlädt. Auf diesem Flyer ist ein persönlicher Zufallscode zur Authentifizierung aufgedruckt sowie die entsprechende webseite. Die Umfrage ist anonym.
Die Umfrage wird bis zum 12.05. laufen, die Hochschulleitung hat sehr großes Interesse an Eurer Meinung zum Semesterticket. Mehrere Modelle stehen zur Favorisierung für einen Pilotversuch sowie Detailfragen zum bisher diskutierten Sockelmodell. Aus Euren Angaben zur Mobilität (MVV Nutzer, Autofahrer, etc... einfach alle) berechnen wir das Modell.
Es ist wichtig, dass die Teilnahme so hoch wie möglich ist, um der Hochschulleitung das Interesse an diesem Thema zu demonstrieren. Natürlich ist es in der Umfrage ebenso möglich, die Vorschläge abzulehnen. Es ist die einmalige Gelegenheit (auch für Autofahrer) ein für möglichst viele sinnvolles Angebot zu entwerfen, mit dem die TUM auf die Stadt zugehen wird. Und wenn Autofahrer nach unserem Modell abends umsonst fahren könnten, jede Meinung zählt.
Diskutiert das mit Euren Freunden, ich bin sehr gespannt. Momentan läuft noch die Programmierung, aber eine solche Umfrage innerhalb von 14 Tagen hochzuziehen macht bisserl Arbeit. Dann noch 5 Prüfungen :-)
Auch Euch viel Erfolg dabei, bitte nehmt zahlreich dieses Angebot war, wir sehen uns an dieser Stelle...
geschrieben am 07.02.2006 17:47 von
Auf ihrer letzten Sitzung hat die Hochschulleitung großes Interesse gezeigt und Unterstützung signalisiert. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir ein Gesamtkonzept für die TUM entwerfen und dafür die notwendigen Daten in einer Umfrage ermitteln.
Es wird bei uns demnächst intern diskutiert, wie wir möglichst viele Studierende an möglichst allen Standorten in die Umfrage mit einbeziehen und den Arbeitsaufwand reell halten können. Die Idee einer online-Umfrage für Ende März/April sieht momentan nach der sinnvollsten Lösung aus.
geschrieben am 05.02.2006 13:15 von
KURZFASSUNG:
Der Präsident der TUM, Vizepräsidentin Dr. Keidel und zwei Präsidialreferenten helfen uns bei diesem wichtigen Thema. Das hat sich in den letzten Monaten ergeben, was auch der Unterstützung meiner FSR-Vorsitzenden und Senatoren zu verdanken ist. Wir sitzen im gleichen Boot.
Wir haben bisher jeden auf das Thema angesprochen, bei denen sich die Möglichkeit ergab. OB Ude, auf der Pressekonferenz im Dezember MP Stoiber, M Goppel - und alle waren von der Grundidee überzeugt und sahen ein Pilotprojekt (kein großer finanzieller Verlust) anlässlich der Eröffnung der U-Bahn im Oktober 2006 für Garching als sinnvoll an, baten ihre Hilfe an.
Was bisher von Garchingern an MVV-Gebühren verlangt wird, ist im Münchener Vergleich (bundesweit vermutlich auch) wirklich einzigartig. Dekan Prof. Lindemann hat diesen Umstand als Skandal bezeichnet, anders können auch wir das nicht ausdrücken. Die U-Bahn im Oktober und Studiengebühren sind Anlass genug, hier endlich zu einer Lösung zu kommen.
Ich sage es mal so: Oktober ist bald, und der Kaiser hat recht... Schau'mer mal, was aus den Worten wird.
Detailliertere Infos: Viel Text, sorry, aber vielleicht auch für Euch knackige Infos :-)
DIE STADT:
Am 3.5.2005 hat sich die Stadt gegen ein Semesterticket ausgesprochen. Dieser Beschluss basiert auf einer Studie, die 2002 in Auftrag gegeben wurde (FDP), 2003 nicht finanzierbar war, 2004 durchgeführt und 2005 zur Ablehnung führte.
Allerdings basiert die Studie nicht auf dem von uns vorgeschlagenen Sockelmodell. Aus dem Kontakt zu einem Diplomanden der Deutschen Bahn hat sich im Juni 2005, als wir unser Hochschulleitung das erste mal das Sockelmodell vorgeschlagen haben, zufälligerweise ergeben, dass er am Ende seiner Diplomarbeit auf das gleiche Ergebnis kam.
Diese Diplomarbeit wurde am 30.11.2005 von der Stadt ausgezeichnet. Das gibt ein wenig Anlass zur Hoffnung.
BESCHLÜSSE:
Relevant ist aus unserer Sicht der Beschluss vom 3.5.2005 (das Dokument trägt das Datum 18.1.2005), in dem sinngemäß steht: „Mit der Einführung eines Semestertickets würde zweifellos der Personenkreis erreicht, der ohnehin bereits den MVV nutzt. Hierdurch ergeben sich aber Mindereinnahmen in nicht unerheblicher Höhe. Unabhängig von der Preisgestaltung lassen sich nennenswerte zu-sätzliche Einnahmen, die dieses Defizit ausgleichen würden, nicht erzielen.
Aus diesem Grund hat die Gesellschafterversammlung dem Antrag der Geschäftsführung, die Einführung eines Studententickets abzulehnen, zugestimmt.“
-> Beschlussentwurf
Zu diesem Zeitpunkt war Hendrik David’s Diplomarbeit über das von uns aus eigener Recherche ermittelte und berechnete Sockelmodell (hier haben wir große Übereinstimmung mit der DA) nicht fertiggestellt oder veröffentlicht. Die DA wurde in der Sitzung vom 30.11.2005 ausgezeichnet.
-> das pdf enthält auf 5 Seiten eine gute Zusammenfassung der DA und anderer Modelle
ZUR STUDIE:
Jetzt könnten wir natürlich die Flinte ins Korn werfen – jedoch hat die Infas Studie aus meiner Sicht große Schwächen: Die Studie und der Beschluss stützt sich auf die Tatsache, dass eine Einführung eines Semestertickets nur bei Zugewinnung höherer Nutzeranteile und Gewinnerzielung sinnvoll ist. „Die Nutzeranteile sind eh schon sehr hoch...“ Da fasst man sich an den Kopf! Diese Logik ist wirtschaftlich nachvollziehbar, versteift sich aber darauf, dass der Preis nur durch höherer Nutzeranteil zu drücken ist und nicht durch Umschichtung im Preisgefüge (Sockel). Ferner wird mit einem Negativergebnis von -5% gerechnet: „Da bedingt durch den bereits erreichten hohen Marktanteil allein durch eine Tarifmaßnahme kaum neue Kunden gewonnen werden, zeigen alle Simulationen ein negatives Ergebnis von im Schnitt etwa fünf Prozent gegenüber den bisher in diesem Teilmarkt erzielten Einnahmen.“
Man hat sich bei der Berechnung auf Szenarien beschränkt:
mittlerer Preis, sichere Kaufbereitschaft
mittlerer Preis, sichere / wahrscheinliche Kaufbereitschaft
niedriger Preis, sichere / wahrscheinliche Kaufbereitschaft
FAZIT:
Von fakultativen oder Pflichtmodellen, mit oder ohne Sockelbetrag ist in dem Beschlussentwurf oder der Studie nicht die Rede. Diese Vergleiche haben sowohl Hendrik in der DA als auch wir hinbekommen. Es muss allen Verantwortlichen klar gemacht werden, dass Hendrik’s Zahlen (im PDF auf letzter Seite: 40 EUR Sockel, 125 EUR Tarif) und unsere Überschlagsrechnung aus Garching das jetzige System nur adaptieren und nicht einmal zu Mindereinnahmen führen!
Schon der Zeitraum, nach Beschluss 2002 die Studie nicht 2003 (wg. Finanzmangel) sondern 2004 durchzuführen und Mitte 2005 darüber zu beschließen, wenn Ende 2005 von Hendrik und uns ein anderes Modell vorgelegt wird, das offensichtlich nicht betrachtet wurde, ist erschreckend. Das Geld hätte man sich sparen können.
Wir schaffen das
Christian
geschrieben am 20.11.2005 22:30 von
Wir werden mit dem Präsidenten der TUM unser Anliegen zum Semesterticket besprechen. Auf Basis der für Euch zugänglichen Dokumente möchten wir ihm gemeinsame Verhandlungen mit den Stadtwerken und dem MVV einen 1-jährigen Pilotversuch zumindest in Garching vorschlagen. Recherchen, Kostenmodelle und rechtliche Fragen wurden dabei im Vorfeld geklärt.
Während der vergangenen Wochen konnte ich in diversen Terminen mit LMU'lern, FH'lern etc. ausloten, wie die allgemeinpolitische Lage in München aussieht - und dabei gute Informationen austauschen. Es bleibt: Wenn wir's an der TUM schaffen, ist der nächste Schritt nicht mehr weit, falls Interesse besteht. Aktiv beteiligen möchten sich die Anderen momentan nicht.
Christian
geschrieben am 04.08.2005 10:38 von
Wie auf der FVV dieses Sommersemester versprochen, haben die Fachschaft MPI und wir zum Thema Semesterticket einige Anstrengungen unternommen. Im Mai und Juli wurde unserer Hochschulleitung diese Mappe und ein Brief vorgelegt. Im Brief steht eine Zusammenfassung, auf der 7. Seite der Mappe ein Modellvorschlag aus Stuttgart, der auf unseren Umfragen basiert.
In Stuttgart können die Solidarzahler als Gegenleistung auch wochtentags ab 18 Uhr, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen - umsonst. Ein optionales Modell, welchem das Stuttgarter Sockelmodell entspricht "ganz oder teilweise aus Studienbeiträgen", wurde von 2/3 der über 600 Teilnehmer unser Umfrage vor der FVV gefordert.
Wir stehen in Kontakt mit allen Fachschaften der TUM, der LMU und hoffen auf weitere Unterstützung. Es gibt vom FSR dazu auch einen Arbeitskreis. Bisher sind aber leider nur die AK Teilnehmer aus Garching zu einem Ergebnis gekommen, weshalb wir als Mindestlösung einen Pilotversuch in Garching mit dem Einführungshorizont WS06/07 vorgeschlagen haben, dem Eröffnungstag der U-Bahn.
Diskussion und Rückmeldung zu diesem Vorschlag gerne hier im Forum.
geschrieben am 16.06.2005 22:45 von
Kommende Woche findet ein weiteres Treffen mit einem Referenten des Präsidenten der TU München statt. Wir möchten die entsprechenden Personen und Entscheidungsträger der Universität von der Wichtigkeit des Semestertickets überzeugen - gerade im Zusammenhang mit eventuellen Studienbeiträgen. Gemeinsam könnten wir als starke Interessensgruppe im nächsten Schritt an die Verkehrsgesellschaften herantreten, dann sehen wir weiter.
geschrieben am 01.06.2005 13:58 von
Für diesen Freitag haben wir ein Treffen mit einem Vertreter der wissenschaftlichen Mitarbeiter und in weiteren Hochschulgremien angesetzt, die uns bei diesem Vorhaben unterstützen. Zusammen möchten wir ein Semesterticket für Studenten und Mitarbeiter an der TU Garching und evtl. Weihenstephan umsetzen. Diese Forderung soll den entsprechenden Gremien der Hochschulleitung, bei Bedarf auch dem Ministerium präsentiert werden.
Als Fachschaft halten wir uns bei der Diskussion an Euer Votum aus der Umfrage, deren Ergebnisse auf der FVV präsentiert wurden. Dort war die breite Befürwortung eines Semestertickets als Ergebnis zu lesen, ein freiwilliges Semesterticket, dass teilweise durch Studienbeiträge oder selbst finanziert ist. Sollte es neue Vorschläge geben, führen wir eine erneute Umfrage durch.
Wir hoffen, diese Zusammenarbeit ist zumindest für Garching fruchtbar, das ist unser Hauptziel. Der Kontakt und das Angebot zur Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften der TUM, der LMU und der FH München besteht weiterhin, eine Abstimmung untereinander wäre für eine flächendeckende Einführung wünschenswert.
Vielleicht gibt es bald gute Neuigkeiten...